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„Bund und Mission“. Eine Entgegnung

Kardinal Avery Dulles S.J. am 21. Oktober 2002

 

Mitglieder des Nationalen Rates der Synagogen in den Vereinigten Staaten und des Komitees für ökumenische und interreligiöse Angelegenheiten der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten wollten mit ihrer „Reflexion über Bund und Mission“ vom 12. August 2002 Katholiken und Juden zu einem ernsthaften Nachdenken über die beiden genannten Themen ermutigen. Die darin vorgelegten katholischen Reflexionen machten darauf aufmerksam, dass mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil die positive Wertschätzung des ungekündigten Bundes Gottes mit Israel in der katholischen Kirche gewachsen sei, und äußerten die Überzeugung, missionarische Bemühungen, Juden zum christlichen Glauben zu bekehren, seien in der katholischen Kirche theologisch nicht länger akzeptabel. Besonders diese Position führte zu einer engagierten Diskussion und Kontroverse. So meldete sich auch der dem Jesuitenorden angehörende Kardinal Avery Dulles, Professor für Religion und Gesellschaft an der Fordham University in New York City, mit einem Beitrag „Bund und Mission“ zu Wort, der im nationalen katholischen Magazin „America“ publiziert wurde. Es folgt eine Übersetzung dieses Beitrags.

 

Am 12. August 2002 publizierte die Website der katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten einen Bericht mit dem Eindruck, dass das Komitee für ökumenische und interreligiöse Angelegenheiten der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten – im Dialog mit dem Nationalen Rat der Synagogen – gerade ein Dokument „Reflexionen über Bund und Mission“ herausgegeben habe, in dem ausgesagt sei, dass „in der katholischen Kirche theologisch nicht länger annehmbar“ ist, „Juden auf eine Konversion zum Christentum anzusprechen“.

Die Presseberichte waren erwartungsgemäß stark vereinfacht. Boston Globe veröffentlichte auf seiner Titelseite vom 13. August einen Bericht mit der Überschrift „Catholics Reject Evangelization of Jews/Katholiken lehnen die Evangelisierung von Juden ab“. Die Washington Post vom 17. August trug die Überschrift: „U.S. Catholic Bishops Disown Efforts to Convert Jews/Katholische US-Bischöfe lehnen Bemühungen zur Bekehrung von Juden ab“. Das „Weblog“ von Christianity Today erklärt zur Woche vom 12. August: „Jews Are Already Saved, Say U.S. Catholic Bishops/Juden sind bereits erlöst, sagen U.S.-amerikanische Bischöfe.“

Schnelle Reaktionen kamen von Evangelikalen, die überwiegend kritisch eingestellt waren. Richard J. Mouw, Präsident des Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, wandte ein, dass er und andere Evangelikale glauben, dass „wir eine Verpflichtung haben, die Forderungen Christi gegenüber Nicht-Christen zu vertreten“. Unsere jüdischen Freunde, fügte er hinzu, „können nicht verlangen, dass wir wie liberale Protestanten oder römische Katholiken denken und handeln“. Der Präsident des Southern Baptist Theological Seminary in Lexington, Kentucky, A. Albert Mohler Jr., - er spricht in der Phil Donahue Show - war in seinem Beharren auf der Notwendigkeit für Juden, konvertiert zu werden, sogar unverblümter. Jim Sibley, Koordinator der jüdischen Dienste der Southern Baptist Convention, beklagte, dass das katholisch-jüdische Statement gezielt Juden vom Hören der Verkündigung des Evangeliums ausnimmt.

Kritik an der Dialog-Erklärung kam auch von katholischer Seite. Deal Hudson, Herausgeber des Crisis, erklärte, dass „die Bischofskonferenz ein verwirrendes und stark nuanciertes Dokument zu einem Zeitpunkt freigegeben hat, als das Vertrauen in sie sich in einem Allzeittief befand…. Die Schrift erhält absolut kein Gewicht …. Dies sind nur die Grübeleien eines Unterausschusses eines Ausschusses eines kleinen Teils der Bischöfe der Welt….“ Scott Hahn, ein Theologie-Professor der franziskanischen Universität in Steubenville, Ohio, wies darauf hin, dass die Erklärung über jüngste vatikanische Aussagen zum Judentum hinausgeht, indem sie den Anschein erweckt, dass Juden auch ohne den Glauben an Jesus und ohne Konversion erlöst werden können. John Echert, Professor an der St. Thomas Universität in St. Paul, Minnesota, erklärte auf der Website von EWTN, dass das Dokument „eine Peinlichkeit sei, es ihm an jeder Lehrautorität fehle“ und ein Zeichen dafür sein kann, dass die letzte Apostasie vorliegt.

Bis zu einem gewissen Grad gehen die negativen Reaktionen auf unzutreffende Informationen zurück. Im Gegensatz zu einem ersten, vom Pressebüro der Bischofskonferenz herausgegebenen Bericht stammt die Erklärung nicht von der Konferenz oder einer ihrer Komitees. Sie entstand aus einer Konsultation zwischen Wissenschaftlern, die vom Komitee für ökumenische und interreligiöse Angelegenheiten der Bischofskonferenz und vom Nationalen Rat der Synagogen benannt wurden. Kardinal William H. Keeler aus Baltimore, der katholische Mit-Vorsitzende der Dialoggruppe, erklärte am 16. August, dass das Dokument inoffiziell war und mit dem Zweck veröffentlicht wurde, eine ernsthafte Reflexion bezüglich der Themen auf beiden Seiten, der katholischen und der jüdischen, anzuregen.

Bund und Mission besteht aus zwei Teilen und enthält Reflexionen jeder Gruppe über das Thema. Die zwei Teile sind schlecht abgestimmt, da der katholische Abschnitt sich ganz auf das Judentum fokussiert, während der jüdische Teil nichts über das Christentum aussagt. Die katholischen Reflexionen – die Gegenstand dieses Artikels sind – sind augenscheinlich dazu bestimmt, die jüdischen Gefühle, die nur allzu lebhaft an die Polemiken und Verfolgungen der letzten Jahrhunderte erinnern, zu lindern. Sie verlassen sich stark auf eine Rede von Kardinal Walter Kasper, Präsident des päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, die er am 1. Mai 2001 vor einer jüdisch-katholischen Kontaktgruppe hielt und in der er bemüht war, die Verstimmungen über mehrere jüngere Vorfälle zu mildern. Die aktuelle Dialog-Erklärung stellt daher die katholische Lehre in einer sehr irenischen Art und Weise dar. In der Anpassung ihrer Bemerkungen an eine bestimmte Öffentlichkeit gaben die Autoren unglücklicherweise Anlass für die Fehlinterpretationen in der von mir zitierten Presse. In ihrer Behandlung der Themen wie Evangelisierung, Mission, Bund und Dialog ist die Erklärung mehrdeutig, wenn nicht fehlerhaft.

Die Autoren bestreiten nicht, dass sich die Evangelisierung auf alle Menschen, auch auf Christen und Katholiken, erstreckt. Aber sie schlagen eine äußerst weite Definition vor, wenn sie die Evangelisierung gleichbedeutend mit dem Dienst am Reich Gottes durch die Befreiung vom Bösen in jeglicher Form anzusehen scheinen. Die Evangelisierung mit der Verkündigung gleichzusetzen, sagen sie, „ist eine Engführung und tatsächlich nur einer der vielen Aspekte der ‚evangelisierenden Mission‘ der Kirche“. Evangelisierung umfasst in ihrer Wahrnehmung das „Engagement in der sozialen Entwicklung und menschheitlichen Befreiung“ ebenso wie den Dialog, in dem die Teilnehmer ihre Gaben gegenseitig teilen ohne „jegliche Absicht, den Dialogpartner zur Taufe einzuladen“.

Diese Sicht der Evangelisierung ist schwer mit der Lehre der letzten Päpste in Einklang zu bringen. Paul VI. erklärt in seinem apostolischen Schreiben Evangelii Nuntiandi aus dem Jahr 1975, dass „es keine wirkliche Evangelisierung gibt, wenn nicht der Namen, die Lehre, die Verheißungen, das Reich, das Geheimnis von Jesus von Nazaret, des Sohnes Gottes verkündet werden“ (Nr. 22). Er fügt hinzu: „Die Evangelisierung wird auch immer – als Grundlage, Zentrum und zugleich Höhepunkt ihrer Dynamik – klar verkünden müssen, dass in Jesus Christus das Heil einem jeden Menschen angeboten ist als Geschenk der Gnade und des Erbarmens Gottes selbst“ (Nr. 27). Johannes Paul II. zitiert diese Worte in zustimmender Weise in seiner Enzyklika Redemptoris Missio (Nr. 44) von 1990. In Ecclesia in America, einem apostolischen Schreiben aus dem Jahr 1999 nach der Sonderversammlung der Bischofssynode für Amerika, bezieht sich der Papst wieder auf Paul VI. und schreibt: „Der lebendige Kern der Neuevangelisierung muss die klare und unmissverständliche Verkündigung der Person Jesu Christi sein“ (Nr. 66). Bund und Mission präsentiert ein Konzept der Evangelisierung, in dem dieser entscheidende Kern entbehrlich ist. Es scheint im Gegensatz zu den Päpsten auszusagen, dass Christen auch ohne die Verkündigung des Namens Jesu evangelisieren können.

Eine zweite Frage betrifft die Mission. Hat die Kirche den Juden gegenüber eine Mission? Die katholischen Reflexionen bieten eine negative Antwort. Sie zitieren Kardinal Kasper mit den Worten: „Der Begriff Mission bezieht sich im eigentlichen Sinne auf die Bekehrung von falschen Göttern und Götzen zu dem wahren und einzigen Gott“ und ist daher nicht auf die Juden anzuwenden, die bereits an den einen und wahren Gott glauben.

„Mission“ und verwandte Begriffe im Neuen Testament und im traditionellen katholischen Gebrauch erstrecken sich auf beide, auf Juden und Heiden, und nicht nur auf die Letzteren, obgleich natürlich Unterschiede zwischen den beiden Gruppen anerkannt werden (Apg 3,26; Gal 2,8 und anderswo). Auch wenn man mit Kardinal Kasper „Mission“ auf das Apostolat der Heidenvölker begrenzen würde, würde die Kirche nicht von ihrer von Gott gegebenen Verantwortung entbunden werden, den Namen Christi der ganzen Welt zu verkünden. Petrus erklärt am Pfingstsonntag, dass das ganze Haus Israel gewiss wissen soll, dass Jesus der Herr und Messias ist und jeder seiner Zuhörer sich auf den Namen Jesu taufen lassen soll (Apg 2,38). Paulus verbrachte einen großen Teil seines Wirkens damit, das Evangelium den Juden in der Diaspora zu verkünden. Beunruhigt durch ihren Unglauben, wünschte er sich selber um ihres Heiles willen verflucht (Röm 9,3). Petrus, Paulus und die anderen Autoren des Neuen Testamentes wären verwundert, lesen zu müssen, dass das aktuelle Dokument die von ihm aufgeworfene Frage, ob Christen Juden zur Taufe einladen sollten, offen und unbeantwortet lässt.

Heute steht der Aufruf zur Bekehrung, den die Missionare an Nicht-Christen richten, zur Diskussion oder wird verschwiegen. Man sieht darin einen Akt des „Proselytismus“; man sagt, es genüge, den Menschen zu helfen, mehr Mensch zu werden oder der eigenen Religion treuer zu sein; man sagt, es genüge, Gemeinschaften ins Leben zu rufen, die fähig seien, für Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden und Solidarität einzutreten.

Johannes Paul II. ist nicht so zögerlich. Er erklärt, dass „die missionarische Verkündigung vorrangig den Dienst ausmacht, den die Kirche jedem Menschen und der ganzen Menschheit von heute erweisen kann“ (Enzyklika Redemptoris Missio, Nr. 2). Der Aufruf zur Bekehrung – sagt der Papst – darf nicht als „Proselytismus“ im abwertenden Sinne des Wortes abgelehnt werden, da er dem Recht eines jeden Menschen entspricht, die gute Nachricht von Gott, der sich selbst in Christus gibt, zu hören. Die Bekehrung zu Christus, stellt er fest, ist untrennbar mit der Taufe als Sakrament der Neugeburt verbunden (Nr. 47). Während er Juden nicht in einer besonderen Weise für die Bekehrung „anspricht“, macht er keine Ausnahme für sie. Er geht einfach davon aus – wie alle Christen es müssen –, dass, wenn Christus der Erlöser der Welt ist, jede Zunge ihn bekennen sollte. Wenn Jesus einen Anteil an seinem göttlichen Leben durch die Sakramente anbietet, sollten alle Männer und Frauen zum Gastmahl eingeladen werden, ohne Juden auszuschließen.

Die Behandlung von Bund ist meiner Meinung nach ähnlich fragwürdig. „Nach römisch-katholischer Lehre“, sagt das Dokument, „befinden sich sowohl die Kirche wie auch das jüdische Volk im Bund mit Gott.“ Während sie von ihrem Glauben in Christus lebt, „anerkennt“ die katholische Kirche, „dass sich Juden bereits in einem Heilsbund mit Gott befinden“. Diese Aussage, welche zu bedeuten scheint, dass Juden nicht verpflichtet sind, Kenntnis vom Neuen Bund zu nehmen, muss gegenüber dem Neuen Testament geprüft werden.

Die ausdrücklichste Aussage im Christentum über den Status des Sinaibundes findet sich im Brief an die Hebräer, der darauf hinweist, dass im Blick auf den von Gott durch den Propheten Jeremia verheißenen Neuen Bund der erste Bund „veraltet“ und „dem Untergang nahe“ ist (Hebr 8,13). Das Priestertum und das Gesetz haben sich geändert (Hebr 7,12). Christus, so wird uns gesagt, „hebt den ersten [Bund] auf, um den zweiten in Kraft zu setzen“ (Hebr 10,9).

Diese Passagen aus dem Hebräerbrief heben das Insistieren des Paulus im Römerbrief nicht auf, dass die Verheißungen Gottes an Israel gültig bleiben. Die hebräische Bibel, welche Gottes Verheißungen enthält, hat bleibenden Wert, ist aber im Licht Christi, auf den sie hinweist, zu interpretieren. Der erwählte Teil hat erhalten, was verheißen wurde, obwohl der Rest verstockt wurde (Röm 11,7). „Ebenso werden auch jene, wenn sie nicht am Unglauben festhalten, wieder eingepfropft werden“ (11,23). Paulus schaut in der Tat auf einen Tag, an dem ganz Israel Christus erkennen wird und gerettet wird (11,26). Er meint nicht, dass Israel bereits durch die Einhaltung des Sinaibundes gerettet ist. Im Blick auf seine Verheißungen ihnen gegenüber hat Gott eine besondere Vorsehung über Israel. Die Juden haben einen Status, der sich von dem der Heidenvölker unterscheidet.

Es wäre ein Fehler, die Passagen aus dem Hebräer- und dem Römerbrief so zu lesen, als ob sie einander widersprechen würden. Kein Autor des Neuen Testamentes könnte so gelesen werden, als würde er behaupten, dass es zwei unabhängige Bünde gibt, einer für die Juden und ein anderer für die Christen, die auf parallelen Spuren auf das Ende der Geschichte zugehen.

Eine letzte Zweideutigkeit hat mit Dialog zu tun. Das Dokument zitiert Kardinal Kasper mit dem Ergebnis, dass der Dialog „weit entfernt von jeder Art von Proselytismus“ ist, und ein Prozess des gegenseitigen Lernens und Bereicherns ist. Eugene J. Fisher, stellvertretender Direktor des Sekretariats für ökumenische und interreligiöse Angelegenheiten der US-Bischofskonferenz und einer der Teilnehmer, hatte in der John Courtney Murray Vorlesung von 1999 erklärt: „Disput ist nicht Dialog. Dialog scheint zu wissen, was für den anderen schmerzlich und zu vermeiden ist“ (America vom 11.9.1999). Es ist natürlich wünschenswert, Spannungen abzubauen, aber die Vermeidung kontroverser Punkte kann leicht zu Doppeldeutigkeit und Heuchelei führen. Bund und Mission scheint zu implizieren, dass Bekehrung zu Christus, Taufe und die Anhänglichkeit an die Kirche nicht mehr als wichtig für Juden betrachtet werden.

Auch hier stellt Papst Johannes Paul II. ein wertvolles Korrektiv bereit. Obwohl er immer höflich und respektvoll zu Gesprächspartnern ist, beharrt er darauf, dass jene, die im interreligiösen Dialog engagiert sind, ihren „eigenen Traditionen und religiösen Überzeugungen entsprechen und offen sein müssen… Dabei darf es keine Verzichtserklärungen und keine falsche Friedfertigkeit geben. Es braucht das gegenseitige Zeugnis für einen gemeinsamen Fortschritt auf dem Weg der religiösen Suche und Erfahrung“ (Enzyklika Redemptoris Missio, Nr. 56). Auf Seiten katholischer Christen sollte der „Dialog geführt und realisiert werden in der Überzeugung, dass die Kirche der eigentliche Weg des Heiles ist und dass sie allein im Besitz der Fülle der Heilsmittel ist“ (Nr. 55). Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir am Heil der Nichtchristen verzweifeln dürfen oder dass sie unter Druck gesetzt werden, um unseren Glauben anzunehmen. Im Gegenteil hat das Zweite Vatikanische Konzil deutlich gemacht, dass Gott die Heilsmöglichkeit all jenen anbietet, die sich gewissenhaft mit seiner Hilfe bemühen, seine Wahrheit zu finden und seinen Willen zu tun, und dass der ausdrückliche christliche Glaube immer frei und ohne Zwang sein muss, soll er ein großer Segen sein.

Es wurde auch gesagt, dass diejenigen, die sich von der Evangelisierung zurückziehen, ihren eigenen Glauben schwächen. Sobald wir zulassen, dass es einige Personen gibt, für die es nicht wichtig ist, Christus anzuerkennen, sich taufen zu lassen und die Sakramente zu empfangen, werfen wir Fragen über unser eigenes religiöses Leben auf. Wenn wir davon überzeugt sind, dass die Taufe uns in den Leib Christi eingliedert und dass die Eucharistie uns mit seinem Fleisch und Blut nährt, werden wir bestrebt sein, diese Gaben so weit wie möglich zu teilen. Unsere jüdischen Brüder und Schwestern könnten unsere Aufrichtigkeit in Frage stellen, wenn wir ihnen sagen, dass die Segnungen des Neuen Bundes sie nicht zu kümmern braucht. Das Dokument Bund und Mission zeigt nicht freimütig jenes, von dem ich annehme, dass es die christliche Position über die Bedeutung Christi für das Judentum ist.

 

Cardinal Avery Dulles, SJ, is the Laurence J. McGinley Professor of Religion and Society at Fordham University, New York City.Quelle: http://americamagazine.org/node/146251 - Eigene Übersetzung.


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