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Literatur zum Thema "Praxis des Dialogs"

An dieser Stelle verweisen wir lediglich auf einige ausgewählte, repräsentative Publikationen. Es ist keineswegs Vollständigkeit der Literaturangaben intendiert, auch können nicht alle Neuerscheinungen berücksichtigt werden. Die folgenden Bücher bieten einen fundierten Einblick in die Thematik.

Basiswissen Judentum Nachama, Andreas / Homolka, Walter / Bomhoff, Hartmut (2014): Basiswissen Judentum. Freiburg.

»Basiswissen Judentum« ist ein verständlich geschriebenes und zugleich umfassendes Lehrbuch der jüdischen Religion für unsere Zeit. Es führt ein in die Geschichte des Judentums, erklärt seine bleibende Botschaft, stellt die jüdischen Feste und Gebräuche vor und erläutert, was es heute heißt, als Jude zu leben. Aus liberaler Perspektive geschrieben knüpft es an die große Tradition des deutschen Judentums an und begleitet das neue Leben der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. »Basiswissen Judentum« wird als Lehrbuch der jüdischen Religion empfohlen von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz beim Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Abraham Geiger Kolleg (Rabbinerseminar) an der Universität Potsdam.

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Auf der Suche nach den Jüdischen Wurzeln - Elisabeth Hackstein
Hackstein, Elisabeth (2012): Auf der Suche nach den Jüdischen Wurzeln. Zur Kritik „christlicher Sederfeiern“. Peter Lang, Frankfurt a.M.

Bei der Aufarbeitung ihres Versagens während der Schoa haben sich die Kirchen auf das Judesein Jesu und die eigenen Wurzeln im Judentum besonnen. Dabei richtet sich das Interesse christlicher Gemeinden besonders auf das tiefere Verstehen des Abendmahls. In dem Wunsch, seinem Ursprung näher zu kommen, halten sie am Gründonnerstag das Sedermahl. Der Widerspruch des Judentums gegen die Imitation seiner Tradition und die Ergebnisse der historischen Sederforschung führen zu Anfragen an diese Praxis. Zudem finden mögliche Wirkungen auf den eigenen christlichen Glauben bisher kaum Beachtung. Diese Publikation stellt eine Untersuchung «christlicher Sederfeiern» aus den Jahren 2008 bis 2011 vor und diskutiert die Praxis insbesondere unter dem Aspekt der erneuerten christlich-jüdischen Beziehungen.



Weltreligionen - Judentum
Trutwin, Werner (2011): Weltreligionen - Judentum. Bayerischer Schulbuch-Verlag, München.

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion. Juden bekennen sich zu einem Gott, dessen heilbringendes Wirken und Offenbarrung sie in der Geschichte erfahren. Im Hebräischen gibt es kein Wort für Religion. Juden kennen keinen gesonderten Raum der Nähe Gottes; Gott offenbart sich ständig in der Zeit. Sie bekennen sich zu den Offenbarungen an Mose, wie sie in der Tora den fünf Büchern Mose oder Pentateuch, niedergelegt sind. Der Mensch wird im Judentum nicht so sehr als gnadenbedürftiges, sündiges Wesen, sondern als Gottes Ebenbild gesehen, der zu einem selbstbewussten Partner Gottes reifen soll.



Schoa - Schweigen ist unmöglich
Lohrbächer, Albrecht / Ruppel, Helmut / Schmidt, Ingrid / Thierfelder, Jörg (Hg) (1999): Schoa - Schweigen ist unmöglich. Kohlhammer, Stuttgart.

Die Bereitschaft, sich der Schoa zu erinnern, ihrer auch öffentlich zu gedenken, ist in der Geschichte der beiden deutschen Staaten nie selbstverständlich gewesen. Ein Aufbruch gar in eine Kultur des Erinnerns schien allenfalls im Jahre 1978 und dann wieder 1988 und zuletzt 1998 zu den jeweiligen Jahrestagen der Reichspogromnacht möglich. Die Beiträge dieses Bandes sprechen alle die an, die dem Vergessen des Völkermordes an den europäischen Juden keine Chance geben wollen und die in ihrer schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit Anregungen suchen, wie man Erinnern und Gedenken auf den Weg bringen kann.

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